Die neue Polar M430 im Test


Wir haben den Nachfolger der beliebten Polar M400, die M430, die Mitte Mai auf den Markt gekommen ist, genauer unter die Lupe genommen. Welche neuen Funktionen die Uhr hat, wie sie sich in der Praxis verhalten und was den neuen Trainingscomputer ausmacht, haben wir für dich herausgefunden.

Schlicht, leicht und klassisch – so war der erste Eindruck der M430 beim Öffnen der Verpackung. Mit dem großen 128x128 Pixel Display und den 5 Knöpfen sieht sie ihrem Vorgänger der M400 zum Verwechseln ähnlich. Lediglich auf der Rückseite erhebt sich der optische Herzfrequenzmessungssensor und das Silikonband wurde etwas verbessert.

Die Passform ist gleich, wie bei der M400, jedoch muss die Uhr hinter dem Handgelenksknochen fest sitzen, damit die Sensoren, den Puls richtig messen können. Der Sensor besteht aus sechs LEDs (andere Modelle verfügen über 2-3 LEDs) und soll aus dem Grund eine extrem hohe Präzision bei der Messung verfügen. Ich habe beim Laufen eine Uhr mit Brustgurt und die M430 getragen, um einen Vergleich aufstellen zu können und konnte keine auffälligen Ausreißer erkennen. Die Pulswerte waren immer sehr ähnlich +/- 2 Pulsschläge, nur reagiert logischerweise der optische Herzfrequenzmesser etwas verzögerter, weil das Blut ja nicht so schnell fließen kann, wie das Herz pumpt. Im Großen und Ganzen sehr zufriedenstellend und es ersetzt den Brustgurt, mit dem einige Läufer vor allem im Sommer Probleme haben.

Beim Starten der Uhr kann man sich zwischen Laufen, Radfahren, sonstigen Outdoorsportarten und sonstigen Indoorsportarten entscheiden. Mit der Polar Flow Seite kann man aber jedes Sportprofil zu seiner Uhr hinzufügen (Von Badminton bis Kanufahren). Bei den ersten drei Sportprofilen wird sofort nach GPS und dem Puls gesucht. Zuerst hat die Uhr relativ schnell den Puls und danach auch gleich das GPS gefunden – länger als eine halbe Minute musste ich nie warten. Beim Laufen kann man zwischen sechs verschiedenen Ansichten wechseln, die man auch selbst einstellen kann. Von Herzfrequenz bis Geschwindigkeit, über Höhenmeter und zurückgelegten Kilometer kann man sich alles anzeigen lassen. Auch kann man währenddessen manuelle Runden drücken, aber auch automatische Runden einstellen (z.B. jeden Kilometer). Wenn man oft stehen bleiben muss, kann man sich auch die automatische Pause einstellen, denn da stoppt die Uhr die Aktivität, wenn man z.B. bei einer Ampel stehen bleibt und startet wieder automatisch, wenn man weiterläuft.

Synchronisieren kann man die Uhr mittels App am Handy oder mittels Anstecken am Computer mittels Polar Flow Programm. Online oder in der App kann man dann die einzelnen Einheiten genauestens analysieren. Auch ist es möglich mittels Polar Smart Coaching verschiedene Trainingspläne zu erstellen.

Neu ist die Schlafanalyse, die genau misst, wann du einschläfst und aufwachst und wie tief oder leicht dein Schlaf ist. Anhand der Schlafqualität kannst du Schlüsse auf dein allgemeines Wohlbefinden ziehen. Wie auch ihr Vorgänger verfügt die M430 über einen 24/7 Activity Tracker, der zwischen Liegen, Sitzen, Stehen, Gehen und Laufen unterscheiden kann.

Weiters ist die M430 im Gegensatz zu ihrem Vorgänger wasserdicht, was das Schwimmen mit der Uhr ermöglicht. Auch über Funktionen, wie eine Stoppuhr, ein Intervall-Timer und die Berechnung der Zielzeit verfügt der Trainingscomputer. Die Uhr kann man auch mit dem Smartphone über Bluetooth koppeln und bekommt so seine Smart Notifications direkt auf die Uhr. Neu sind auch die Sensoren, die neben der Herzfrequenz, die aktuelle Geschwindigkeit, Distanz und Höhenunterscheide ohne GPS in geschlossenen Räumen messen können.

Der Akku hält ca. 8 Stunden im Training mit GPS und Herzfrequenz, jedoch kann man durch die GPS-Power Modi, die dann nur mehr alle 60sek GPS ortet, die Akkulaufzeit auf bis zu 30 Stunden erhöhen.

 

Fazit

Ein toller Trainingscomputer, der über präzises GPS, genaue Pulsmessung vom Handgelenk und ein schlichtes, leichtes Design verfügt und für Einsteiger, wie auch Fortgeschrittene geeignet ist. Die Menüführung ist einfach, die Akkulaufleistung in Ordnung und die Funktionen zum Laufen mehr als ausreichend. Lediglich bei dem 24/7 Activity Tracker fehlte mir die Herzfrequenz Messung, die aber möglicherweise schon mit einem der nächsten Updates kommen könnte. Auch die Schlafanalyse finde ich ein tolles Add-on, wie auch die Wasserdichtheit, wenn man mal Lust zum Schwimmen hat.

Hier geht's zur Polar M430 im Onlineshop: https://www.runnerspoint.de/de/p/polar-m430

Du hast Lust die Polar M430 auf Herz und Nieren zu testen? Dann schau bei unseren Polar Test-Events am 14.6. um 18:00 in Berlin (RP. Kurfürstendamm 237) und Köln (RP. DuMont Carre) vorbei und teste den Trainingscomputer bei einem entspannten Lauf durch die Stadt.

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