Follow the beat - Laufen mit Musik


Music makes the world go round… und bringt ordentlich Power in die Beine. Viele Läufer empfinden den richtigen Beat beim Laufen als absolut motivierend und nutzen dieses legale Doping gern und oft. Damit auch ihr euch bestens und zielgerichtet aufputschen könnt, geben wir euch Tipps rund um den richtigen Lauftakt. Und schon jetzt die Bitte an euch: Sagt uns, was ihr auf der Strecke so hört! Wir wollen aus eurem musikalischen Input eine ultimative Run Club Spring Playlist erstellen. Also her mit euren Beats!

Mehr Lauf-Power durch Musik?

Ihr kennt das bestimmt, zumindest wenn ihr regelmäßig mit Knöpfen im Ohr unterwegs seid: Je schneller die Beats, desto schneller auch das Lauftempo. Ist das nur gefühlt so oder wirkt Musik wirklich leistungssteigernd?

Ja, tut sie – oder kann sie zumindest! An der Ruhr-Uni in Bochum hat Alexander Ferrauti, Trainingswissenschaftler, sechs Sportstudenten an der aerob-anaeroben Schwelle trainieren lassen ,quasi bis zum Umfallen, beziehungsweise so lange, bis sie von sich aus das Training abgebrochen haben. Um herauszufinden, ob sich die Belastungsverträglichkeit beim Laufen mit Musik erhöht, durften sie an einem Versuchstag ihre eignen Playlists hören, an dem anderen liefen sie völlig unbeschallt.

Das Ergebnis spricht für sich: Ohne Musik hielten sie die Belastung etwa 32 Minuten aus, mit Musik immerhin 39 Minuten!

Listen to the music – ein Kann, kein Muss!

Musik geht nicht nur in Beine, sondern auch in die Seele. Soll heißen: auch beim lockeren Läufchen ist der richtige Sound auf den Ohren kein schlechter Partner. Mit eurer Lieblingsmusik könnt ihr auf der Strecke perfekt entspannen und euren Gedanken nachhängen. Das ist Wellness pur!

Aber klar, nicht jeder steht auf Musik beim Laufen. Einige Läufer wollen beim Laufen richtig abschalten und dem Alltag, dem Stress und jeglichen damit verbundenen Geräuschen einfach mal den Rücken kehren und nur in sich selbst hineinhören. Das ist auch Entspannung und ebenfalls ein guter Weg, die Balance zum lauten und oft stressigen Alltag beim Laufen zu finden.

Doch auch, wenn ihr gerne dem Beat folgt und mit Musik lauft, ist es manchmal besser, auf die Kopfhörer ganz zu verzichten oder die Lautstärke runterzufahren; gerade wenn ihr gerne in der City unterwegs seid, solltet ihr noch ein Ohr für den Straßenverkehr haben.

Welcher Beat für welches Lauftempo?

Natürlich bleibt es euch überlassen, welchen Beat ihr in die Strecke presst. Einige werden da ihre Lieblingstracks bereits haben. Wer aber noch auf der Suche nach dem passenden Rhythmus ist, für den der Tipp: Welcher Beat zu dir, sprich zu deinem Lauf passt, kannst du am besten herausfinden, wenn du mal die Schritte zählst, die du pro Minute läufst. Bei einem ganz normalen, eher lockeren Lauf sind das meist 140 bis 170 Schritte. Wähle also für solche Einheiten Songs aus, deren „Beats per Minute“ (BPM) dieser Zahl entsprechen. Wenn du schneller trainieren willst, dann sollte deine Musik mehr als 170 BPM haben.

Da man in den meisten Fällen ja nicht weiß, wie viel Beats so ein Song hat, bietet Spotify mit „Spotify Running“ eine App, die euch die beatgenaue Musik für euren individuellen Lauf auf‘s Smartphone liefert. Hier bekommt ihr dann ganz easy eine Playlist, die zu eurem Musikstil und zu eurem Training passt. Apps dieser Art gibt es natürlich auch noch von anderen Anbietern, googelt euch halt mal durch!

Follow the beat – follow unserer Run Club Spring Playlist

Wir fänden es echt cool, wenn wir eine – oder mehrere - eigene RUNNERS POINT Run Club Spring Playlist(s) erstellen könnten. Ihr habt bestimmt jede Menge gute Laufbeats im Ohr. Wenn ihr die mit eurer Running Community teilt dann haben alle was davon und ihr könnt euch gegenseitig inspirieren und motivieren und vielleicht laufmusikalisch auch mal andere, bisher unentdeckte Tracks laufen (lassen). Also, lasst uns eure Songs oder auch Playlists gerne unter dieser Adresse da: runclub@runnerspoint.com!

Lieben Dank!

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