Matsch Fun beim Obstacle Run! Diese Tipps bringen dich gut über den Hindernisparcour!


Was ist das: Hunderte Menschen erklimmen freiwillig Wände aus Strohballen, wühlen sich durch Berge von Autoreifen und waten oder robben durch rutschige Matschlöcher? Richtig, das ist ein Obstacle Run! Hindernisläufe sind gerade voll angesagt. Das Angebot reicht von 3-Kilometer Fun Runs bis zu 48-Stunden-Läufen. Egal für welche Distanz du dich entscheidest, wir haben 25 Tipps für dich zusammengestellt, die dich gut über die Hürden bringen!

Training:

  • Auf deine Distanz und Hürden abgestimmte Trainingspläne gibt es oft online auf der jeweiligen Eventsseite. Was bei Obstacle Runs aber immer gefragt ist, egal auf welchem Hindernistrack du eingecheckt hast, sind Ausdauer, Koordination und Kraft.
  • Gut ist, mal auf unebenem Terrain zu laufen, denn ein Hindernislauf ist immer im Rough. Also, runter vom Asphalt.
  • Kraftübungen machen absolut Sinn! Gerne im Studio, wenn du da sowieso trainierst. Ansonsten eben auf einem der vielen Trimm-dich-Pfade, die es mittlerweile wieder gibt. Oder du machst Bodyweighttraining, dazu brauchst du nur eine Matte und dein eigenes Körpergewicht. Übungssets bestehend aus Liegestütz, Burpees, Squats (Kniebeugen) und anderen findest du im Netz.
  • Schaut euch die Hindernisse im Vorfeld schon mal online an, um zu planen, wie ihr die Sache koordinativ am besten angeht.

 Outfit und Ausrüstung:

  • Fangen wir unten an: Gut profilierte Trail- oder All Terrain-Schuhe geben Grip für Schlamm, Wasser, Sand und Lehm. Für erste Fun Runs reicht aber auch ein Paar deiner alte Laufschuhe aus; die sind zumindest eingelaufen und wenn sie nach dem Lauf nicht mehr zu retten sind, macht das auch nichts.
  • In Sachen Klamotten: Zieh keine Baumwolle an, die wird spätestens nach dem ersten Wasserloch nur unnötig schwer! Atmungsaktive, enganliegende Outfits sind da deutlich besser, denn die lassen sich nass besser tragen und du bleibst auch weniger leicht irgendwo hängen. Bei Kälte ist ein Thermoshirt für drunter eine gute Wahl.
  • Women’s special: Zopf, Kopftuch, oder Cap sind der angesagte Style bei Hindernisläufen, denn dann bleibst du nicht an Stacheldraht oder ähnlichem hängen. Ein Sport-BH ist perfekt, denn er hält eine Menge aus und gibt ein kompakteres Körpergefühl.
  • Da du an den Hindernissen oft ordentlich zupacken musst, sind Handschuhe ratsam. Es können ruhig die billigen aus dem Baumarkt sein, denn unter Umständen erleben die keinen zweiten Lauf. Oder ein paar ältere Fahrradhandschuhe...
  • ... überhaupt, ziehe eher alte Laufsachen an, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass nicht alles wieder sauber wird, beziehungsweise heil bleibt!

Vor dem Lauf:

  • Versteht sich eigentlich von selbst: Die Party am Abend vorher solltest du ausfallen lassen – oder zumindest abgekürzt und eher alkoholfrei genießen.
  • Fülle deine Kohlenhydratspeicher, das gibt Power für die Hürden.
  • Reibungsanfällige Körperstellen mit Vaseline einreiben – dann hast du nachher wenigstens nur Muskelkater!
  • Checke deine Wetter-App, damit du dich outfitmäßig richtig aufstellen kannst. Klar, was ausziehen geht immer, aber beim Hindernislauf kannst du dir schlecht deine Jacke umbinden, die versinkt im Zweifelsfall dann im Matsch.
  • Plane genug Zeit für die Parkplatzsuche und die Anmeldung ein – ein ordentlicher Zeitpuffer vor dem Startschuss entspannt ungemein.
  • Denke beim Tasche packen an Müllbeutel für deine nassen und dreckigen Klamotten.

Während des Laufs:

  • Don‘t rush it, denn die Hürden brauchen viel Kraft! Und je nach Distanz, sind es ja auch noch einige Obstacles und Kilometer bis ins Ziel.
  • Bleibe bei Wartezeiten vor der Hürde cool und nutze die Zeit zum Verschnaufen. Auf oder in der Hürde ist falscher Ehrgeiz und Ellenbogenmentalität absolut nicht angesagt. Umsichtigkeit und Teamspirit vermeiden hier schlechte Laune und Verletzungen.
  • Ganz wichtig: Im Wasserloch immer schön den Mund zu lassen, denn das hier ist echt kein Trinkwasser!
  • Besser, du versorgst dich an den Verpflegungsstellen mit Wasser und einem Snack, vor allem, wenn du auf einer längeren Distanz unterwegs bist.

Nach dem Lauf:

  • Als allererstes: Total freuen und stolz sein, dass du es geschafft hast!
  • Vorher aber schnell noch was Trockenes anziehen, und je nach Temperatur auch was Warmes.
  • Wunden lecken! Das vielleicht nicht direkt, aber wenn du offene Wunden hast, solltest du die auswaschen oder auch gegebenenfalls noch vor Ort versorgen lassen. Da du im Dreck warst, können sich die Wunden sonst entzünden.
  • Je nach Intensität des Runs, kannst du dir auch gleich nach dem Duschen schon mal mit ein bisschen Retterspitz o.ä. einreiben. Ein zeitnaher Saunabesuch oder ein Bad in der Eistonne, die es bei manchen Events gibt, helfen dem Körper zu regenerieren.
  • … und bloß nicht dein Finishershirt und die After-Run-Party verpassen!

Dann dir Matsch Fun bei deinem Obstacle Run… und wenn du noch nicht gemeldet hast, dann bekommst du bestimmt noch einen Startplatz bei einem Lauf in deiner Nähe!

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