Darum ist der Herbst deine perfekte Runningseason!


Du bist gerade dabei, deine Laufschuhe in den Schrank zu verbannen, weil der Herbst einfach nicht deine Laufsaison ist: zu früh dunkel, wettertechnisch zu ungemütlich - und überhaupt ist es jetzt nach der ganzen Lauferei während der letzten Monate auch mal Zeit für einen Runningwinterschlaf. Stopp, tu das nicht! Denn dann verschläfst du nicht nur eine wunderbare Laufzeit, sondern bringst auch dein Fitnesslevel und deinen Kalorienverbrauch in einen eher kontraproduktiven Ruhezustand. Damit das nicht passiert, hier mal drei Injektionen „Motivation“ gegen deinen Herbstlaufblues.

Ja, du hast Recht, im Herbst kann der Gang auf die Strecke manchmal super beschwerlich sein, schon rein kopfmäßig. Du sitzt schön gemütlich auf der Couch, die Kerzen brennen, es ist trocken, dir ist muckelig warm und du bist eigentlich ganz zufrieden mit dir und der Welt. Jetzt da raus, wo der Nieselregen sich seinen Weg unaufhaltsam durch die undurchdringbare Dunkelheit bahnt? Warum? Ganz kurz gesagt: weil es dir gut tut! Und jetzt ein bisschen motivierender und direkter in dein Laufgewissen injiziert:

Injektion 1: Gute Laufklamotten geben Nässe und Kälte ordentlich Kontra!

Um nicht den müden Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Klamotten“ zu bemühen (upps, doch passiert!), das Ganze mal anders, aber inhaltlich gleich formuliert: Das richtige Equipment macht’s! Auch bei Regen und kälteren Temperaturen kannst du einen tollen Lauf absolvieren, wenn du das richtige Outfit wählst. Fangen wir bei den Schuhen an. Bei feuchtem Wetter sind Schuhe mit einer Gore Tex-Membran gute Laufpartner. Die Membran hält den Regen ab und sorgt trotzdem für ein gutes Fußklima – nicht so wie bei einem günstigen Gummistiefel.

Und in Sachen Laufklamotten hast du bei Kälte und Nässe überhaupt nichts zu befürchten. Es gibt wind- und wasserdichte Jacken, wärmende Runningshirts, und auch windabweisende Tights. Eine Mütze oder Kappe komplettiert dein Allwetteroutfit nicht nur optisch, sondern auch funktionell! So gewandet perlen kühle Luft und Regen an dir ab wie sonst nur am Lotusblütenblatt.

Und mal ganz im Ernst: Im Herbst gibt es so viele schöne Tage, an denen du beispielsweise morgens im Hellen bei klarere Luft durchs bunte Laub fegen kannst… O.K., etwas weniger kitschig formuliert: es gibt viele Tage, an denen das Wetter toll zum Laufen ist, da kannst du das Regenequipment locker zu Hause lassen und im Zwiebelook durchstarten, denn unterwegs kann es dir nochmal richtig warm werden – angesichts der stimmungsvollen  Herbstatmosphäre auch um’s Herz! Wichtig ist, dass dir beim Start etwas kühl ist, damit du während deines Laufes genau auf die richtige Wohlfühltemperatur kommst und nicht allzu sehr ins Schwitzen gerätst.

Injektion 2: Kerze aus! Auch draußen kann dir ein Licht aufgehen!

Du hast nur abends Zeit zum Laufen und dann ist es immer schon dunkel? Kein Problem! Im Zeitalter moderner, elektronisch betriebener Lichtquellen, kannst du auch im Dunkeln gefahrlos eine Runde drehen. Zum einen gefahrlos, weil an Orten wie beleuchteten Parks oder Seeufern bereits andere dir ein Licht angezündet haben und du bei guter Sicht stolperfrei laufen kannst. Gefahrlos aber auch, wenn du mit einer Stirnlampe ausgerüstet losziehst. Die leuchtet dir den Weg und macht dich gleichzeitig auch für andere, beispielsweise Autofahrer, sichtbar. Um deine Sichtbarkeit, und somit auch Sicherheit, noch weiter zu erhöhen, kannst du dein Outfit noch mit Reflektor- und/oder Leuchtbändern aufrüsten.

Injektion 3: Frischekick statt Studioklima!

Bist du der Typ, der in der kälteren Jahreszeit lieber ins Studio geht, weil es da warm und trocken ist? Gut, kannst du machen – zumindest zusätzlich! Aber das verpasst du, unter anderem, wenn du nur drinnen trainierst:

  • einen Lauf durch klare Herbstluft, der dein Immunsystem winterfit macht, weil er deinen Stoffwechsel und deine Sauerstoffversorgung ankurbelt!
  • wenn du in der Sonne läufst: einige Dosen Vitamin D. Vitamin D hemmt die Ausschüttung von Melatonin, einem Schlafhormon, das Einfluss auf die Entstehung eines Herbst-Winterblues haben kann.
  • einen „Stimmungsaufheller“, den dir so ein Lauf durch einen perfekten Indian Summer viel eher bescheren kann, als der Anblick des Typens auf dem Laufband vor dir.

O.K., das sollte reichen, damit du die Schuhe wieder aus dem Schrank holst, oder?!

Viel Spaß bei deinem Herbstlauf!

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